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Blog · Sichtbarkeit

Woher meine Anfragen wirklich kommen

Ich habe mir meine letzten 30 Hochzeitsanfragen vorgenommen und jede einzelne nach ihrer Quelle sortiert. Woher kam das Paar? Und was ist aus der Anfrage geworden? Das Ergebnis hat mich selbst überrascht.

Die Zahlen

Von meinen letzten 30 Anfragen kamen:

  • 6 Anfragen über persönliche Kanäle, also über eine Location, ein Hotel, eine Empfehlung oder eine Messe. Daraus wurden 3 Buchungen.
  • 8 Anfragen über Instagram. Daraus wurde 1 Buchung.
  • Die übrigen 16 Anfragen kamen über andere Wege.

Über Instagram kamen also mehr Anfragen. Gebucht haben aber vor allem die Paare, die über einen persönlichen Weg zu mir gefunden haben: Jedes zweite davon hat gebucht, bei Instagram war es eins von acht.

Was die Zahlen nicht sagen

Bevor du jetzt dein Instagram-Profil löschst: Das ist meine eigene, kleine Stichprobe. Sie beweist nicht, dass es bei dir genauso läuft. Ein Teil der Instagram-Anfragen ist auch nicht verloren gegangen, weil es nicht gepasst hat, sondern weil das Datum schon vergeben war. Und einige Anfragen sind noch offen, die Zahlen können sich also noch verschieben.

Instagram ist für mich ein Schaufenster. Paare schauen sich dort an, wie ich arbeite. Aber das Schaufenster allein bringt selten die Paare, die am Ende wirklich zu mir passen.

Warum persönliche Wege besser passen

Wenn eine Location oder eine Planerin ein Paar zu mir schickt, hat schon jemand vorsortiert. Diese Person kennt das Paar, kennt den Stil der Hochzeit und kennt meine Arbeit. Sie empfiehlt mich nur, wenn sie glaubt, dass es passt. Das Paar kommt also schon mit Vertrauen ins erste Gespräch.

Bei einer Anfrage über Instagram fängt dieses Vertrauen bei null an. Das Paar hat ein paar Bilder gesehen, vielleicht auch bei zehn anderen Fotografen gleichzeitig angefragt. Dann geht es schneller um den Preis als um die Frage, ob wir zusammenpassen.

Was das für dich heißt

Wenn du gute Bilder machst und trotzdem zu wenige passende Anfragen bekommst, liegt es oft nicht an noch mehr Posts. Es liegt eher daran, dass die Menschen, die Paare empfehlen könnten, noch nicht wissen, dass es dich gibt.

Wichtig ist dabei: Locations und Planer empfehlen dich nur für das, was sie von dir kennen. Bevor du anklopfst, lohnt sich deshalb ein ehrlicher Blick auf dein Portfolio. Zeigt es schon die Hochzeiten, für die du gebucht werden willst?

Wie du diesen Check machst und wie du danach den ersten Kontakt aufbaust, zeige ich dir Schritt für Schritt in meinem kostenlosen Leitfaden.

Der Anfang ist kostenlos

Wie du dein Portfolio prüfst und den ersten Kontakt zu Locations und Planern aufbaust, zeige ich dir im Leitfaden „Der erste Kaffee“.

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KI-generiertes Bild: Marina

Marina ist Hochzeitsfotografin aus Ingolstadt und fotografiert seit 15 Jahren Hochzeiten im Reportagestil. In der Marina Academy zeigt sie Hochzeitsfotografen, wie Portfolio, Preis und Sichtbarkeit zusammenspielen. Mehr über Marina